Neubau einer C3-Splitteranlage: Glanzleistung der Ingenieurskunst
Der Bau von Raffinerien gehört zu den attraktivsten Herausforderungen für passionierte Anlagenbauer. Besonders freuten sich die Verantwortlichen der Kraftanlagen München GmbH (KAM) über den Auftrag zum Neubau einer C3-Splitteranlage in der hochmodernen Raffinerie der OMV Deutschland GmbH im bayerischen Burghausen.
Eine solche Anlage dient der Herstellung von Propylen. Ihr Kernstück ist ein über 90 m hoher sogenannter Stripper, eine Splitterkolonne, in dem durch einen Abscheidungsprozess Propylen erzeugt wird. Propylen dient als Grundstoff für Polypropylen, das z. B. zur Herstellung von Kunststoffverpackungen benötigt wird.
Der Leistungsumfang von KAM war komplex. Bis zu 93 Spezialisten des Anlagenbauers waren gleichzeitig aktiv, um die Kolonnenschüsse zu verschweißen, die Kolonne vor dem Aufstellen zu verrohren, die Komponenten zu montieren und die Rohrleitungen und Unterstützungen zu fertigen und anzubringen. Dabei wurden 400 t Rohrleitungen verarbeitet.
Besonderes Highlight: die komplizierte Anlage, deren Bau das ganze Können der Ingenieure von KAM forderte, wurde unfallfrei in knapp einem Jahr und in exzellenter Qualität erstellt.
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| Auftraggeber: | | Die OMV Deutschland GmbH |
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| Gesellschaft | | Kraftanlagen München GmbH Ridlerstraße 31 c D-80339 München
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| Telefon | | +49 89 6237-0 |
| Telefax | | +49 89 6237-223 |
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| E-Mail | | info@ka-muenchen.de |
| Infos | | www.ka-muenchen.de |